FAQ

FAQ

Was ist der Unterschied zu PISA? Was ist gleich wie bei PISA? 

Im Unterschied zu PISA wird erstmals mit schweizerischen Messinstrumenten gearbeitet. Dies wird aussagekräftigere Daten zur Leistungsfähigkeit des schweizerischen Bildungssystems liefern als es mit einer internationalen Vergleichsstudie möglich ist. Auch werden sich, anders als bei PISA, alle Kantone mit einer kantonal repräsentativen Stichprobe beteiligen. Trotz dieser Unterschiede gibt es aber auch sehr viele Gemeinsamkeiten mit PISA. Wie bei PISA werden auch bei der Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen externe Testadministrierende eingesetzt und wie bei PISA 2015 wird ebenfalls technologiebasiert getestet. Bei der ÜGK-Erhebung 2016 im Bereich Mathematik haben die Schülerinnen und Schüler den Test am Computer gelöst. Die Tests für Schülerinnen und Schüler am Ende der Primarschule, die im Frühjahr 2017 im Bereich Sprachen anstehen, werden auf Tablets bearbeitet. Die Organisation der Erhebungen, die Kontaktaufnahme mit den Schulen und die Kommunikation mit den Beteiligten sind in grossen Bereichen vergleichbar mit PISA. Es war deshalb in der Anfangsphase ausgesprochen hilfreich, dass auf Erfahrung und Wissen zur Durchführung der PISA-Studien zurückgegriffen werden konnte. Inzwischen kann auch PISA von den Erfahrungen aus der ÜGK profitieren.

Besteht die Gefahr von Schulrankings? 

Aufgrund der gewonnen Daten werden  Aussagen zur Leistungsfähigkeit des Bildungssystems ermöglicht – dies bis auf Ebene des kantonalen Schulsystems. Dagegen sind – wie bei PISA – keine Aussagen zur Leistungsfähigkeit von einzelnen Schulen möglich. Es gibt keine Schulrankings und die Ergebnisse können auch nicht einzelnen Schülerinnen und Schülern, einzelnen Lehrpersonen oder Klassen zugeordnet werden. Das gilt auch für Kantone, in denen fast alle Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs an der Testung teilgenommen haben. Die ÜGK-Tests dienen also nicht dazu, die Leistungen einzelner Schülerinnen und Schüler zu erfassen (wie z.B. mit dem Stellwerktest), sondern es geht um die Leistungsfähigkeit des Systems. Die Fragen, welche die Schülerinnen und Schüler im Fragebogen beantworten, dienen dazu, Hintergrundinformationen darüber zu bekommen, wie die Leistungsfähigkeit des Systems und auch kantonale Unterschiede erklärt werden können. Die Ergebnisse werden im Bildungsbericht Schweiz 2018 publiziert.