Erhebungen

Testdurchführung Pilotierung Frühjahr 2019

Im Zeitraum zwischen dem 23. April 2019 und dem 31. Mai 2019 werden in der Schweiz ca. 3’000 Schülerinnen und Schüler am Ende der obligatorischen Schule aus allen Sprachregionen an der Pilotierung teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Schulsprache, sowie der ersten und der zweiten Fremdsprache auf Tablets getestet, die von externen Testadministrierenden mit in die Schulen gebracht werden.

Die Erhebungen werden in der Deutschschweiz von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PH SG), in der Westschweiz vom Service de la recherche en éducation (SRED) und in der italienischsprachigen Schweiz von dem Centro di innovazione e ricerca sui sistemi educativi (CIRSE/DFA/SUPSI) koordiniert. Pro Kanton gibt es eine kantonale ÜGK-Referenzperson, in zweisprachigen Kantonen auch zwei, die ebenfalls zu Fragen der Organisation kontaktiert werden kann (siehe kantonale Referenzpersonen).

Was wird in der Pilotierung 2019 getestet?

Die Schulsprache kann je nach Schulgemeinde Deutsch, Französisch oder Italienisch sein. In der Schulsprache werden das Leseverstehen und die Orthographie getestet, wobei die Aufgaben für das Leseverstehen in den drei Schulsprachen gleich sind. Orthographie kann hingegen nur innerhalb der Sprachregionen verglichen werden.

Die erste bzw. die zweite Fremdsprache kann je nach Kanton und Sprachregion Deutsch, Französisch oder Englisch sein. Wegen der geringen Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit Italienisch oder Romanisch als Fremdsprache, werden diese Sprachen nicht getestet. In der ersten und der zweiten Fremdsprache werden das Leseverstehen und das Hörverstehen getestet.

Wegen der sehr hohen Kosten, die eine Aufbereitung und Analyse der produktiven Leistungen (Sprechen und Schreiben) mit sich bringen würde, liegt der Fokus wie schon im Jahr 2017 auch bei dieser Testung der Sprachen im Rahmen der ÜGK auf den rezeptiven Fähigkeiten. Es gibt jedoch Projekte, die im kleineren Rahmen die Möglichkeiten des Testens von Sprech- und Schreibfähigkeiten auch im Hinblick auf zukünftige Erhebungen analysieren.

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