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Nationale Bildungsziele für Schülerinnen und Schüler in der Schweiz

Seit die Schweizer Stimmbevölkerung 2006 der Revision der Bildungsartikel in der Bundesverfassung zugestimmt hat, sind die Kantone verpflichtet, zentrale Eckwerte der obligatorischen Schule national zu harmonisieren. Dazu gehören das Schuleintrittsalter, die Schulpflicht, die Dauer der Bildungsstufen und die Ziele der Stufen.

Als nationale Bildungsziele wurden 2011 die Grundkompetenzen in vier Fachbereichen definiert (Schulsprache, Mathematik, Naturwissenschaften, Fremdsprachen), welche alle Schülerinnen und Schüler bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Schullaufbahn erworben haben sollen. Der Erwerb dieser Grundkompetenzen gilt als zentrale Voraussetzung für weiterführende Bildungsprozesse sowie darüber hinaus für die zukünftige gesellschaftliche Teilhabe der Schülerinnen und Schüler.

Vor diesem Hintergrund wurde die Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK) lanciert. In den Erhebungen wird untersucht, wie gut Schülerinnen und Schüler in der Schweiz einen Ausschnitt der Bildungsziele erreichen. Im Jahr 2016 wurden die Grundkompetenzen in Mathematik im 11. Schuljahr Harmos (9. Klasse) und 2017 die Grundkompetenzen in der Schulsprache und der ersten Fremdsprache im 8. Schuljahr Harmos (6. Klasse) untersucht. Die Resultate dieser Erhebung wurden im Mai 2019 publiziert. Für die Jahre 2020 und 2022 sind zwei weitere Erhebungen geplant: 2020 werden erneut die Grundkompetenzen in den Sprachen bei Schülerinnen und Schülern des 11. Schuljahres HarmoS (9. Klasse) untersucht. Im Vergleich zum Jahr 2017 wird die zweite unterrichtete Fremdsprache ebenfalls erhoben. Die Fachbereiche für das Jahr 2022 (4. Schuljahr HarmoS (2. Klasse)) sind noch nicht bekannt.

Auftraggeber sind die kantonalen Erziehungsdepartemente, die sich in der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) koordinieren. Die EDK hat das Interfaculty Centre for Educational Research (ICER) mit der nationalen Koordination der Erhebungen beauftragt. Das ICER arbeitet dabei mit folgenden wissenschaftlichen Institutionen zusammen:

Interessierte erhalten hier die wichtigsten Informationen zur Studie.